Reinigung der Oberflächen
Der Erfolg beim Beschichten (insbesondere die Haftung der Schicht) ist massgebend Abhängig von der Vorbereitung des Bauteils. Die Oberfläche, welche beschichtet wird ist meist durch vorhergehende Bearbeitungsschritte oder die Lagerung unrein. Die Bauteile müssen beispielsweise von Öl und Fett befreit werden. Zum Entfetten stehen folgende Möglichkeiten offen:
Eintauchen in fettlösende Flüssigkeiten. Bei diesem Verfahren wird darauf geachtet, dass nach dem Tauchprozess die Reinigungsmittel wieder problemlos aus dem Bauteil auslaufen können.
Massenteile werden bei AMT meist in einer geschlossenen Anlagen mit einer alkalischen, wässrigen Lösung (Lauge) entfettet, um ein entweichen der Dämpfe zu verhindern und somit die Gesundheit des Bedieners nicht zu gefährden.
Für ältere und grössere Bauteile, beispielsweise aus Gusswerkstoffen, bietet sich eine Reinigung mittels Verbrennung in einem Ofen oder durch die Spritzpistole in der Beschichtungskabine ohne Pulverfluss. Diese Methode ist dann geeignet, wenn sich die Verunreinigungen wie Fette und Öle an unzugänglichen Stellen im Bauteil befinden, und sie negativen Einfluss auf den Beschichtungsprozess haben.
Weitere fettlösende Flüssigkeiten sind:
- Industriealkohol: ist eine farblose, brennbare Flüssigkeit.
- Aceton: ist eine farblose Flüssigkeit mit einer geringen Viskosität und mit Wasser beliebig mischbar. Ebenfalls leicht entzündlich.
Nicht verwendet werden bei uns die giftigen und gefährlichen Produkte wie:
- Methylalkohol = Methanol (führt beim Einatmen zu Nervenschädigungen)
- Triperchlorethylen = FCKW – Produkt (Tri)
- Perchlorethylen = FCKW – Produkt (Per)
