Plasmabeschichten
Die Energiemenge wird durch den Prozessstrom und der Menge (und Zusammensetzung) des Prozessgases bestimmt und präzise geregelt. Zusammen mit einer Vielzahl von weiteren mess- und kontrollierbaren Eigenschaften wie Abstand des Brenners zur Oberfläche, Pulverinjektionssposition und Injektionswinkel, können Beschichtungsresultate von grosser Qualität, Reproduzierbarkeit und Vielfalt erreicht werden.
Die Oberfläche des zu beschichtenden Bauteiles wird vor dem Beschichten vorbehandelt um eine optimale Haftung der Schicht zu erreichen. Durch kontrolliertes Reinigen und parametrisiertes Sandstrahlen werden reproduzierbare Oberflächenrauheiten für die Beschichtung erzeugt. Um das Bauteil je nach grösse und Bewegung in Abhängigkeit mit dem Brenner nicht ungünstigen thermischen Belastungen auszusetzen, können zusätzliche Luftdüsen als Kühlung angebracht werden. Auf diese Weise bleiben die Temperaturen des Bauteiles zwischen 50 und 300°C.
Auf diese Weise können Oberflächen von unterschiedlichsten Eigenschaften für eine grosse Anzahl von Anwendungen mit Werkstoffen wie Metallen, Metalloxyden (Keramik), Legierungen, Karbiden und Mischungen erzeugt werden. Es können Schichten mit Beständigkeit gegen Verschleiss und Korrosion und mit vorsätzlichen elektrischen und thermischen Besonderheiten erzeugt werden. Ebenfalls werden Schichten zur Aufarbeitung und Erneuerung von Oberflächen und fehlenden Dimensionen gespritzt.
Ein Plasmaspritzsystem besteht im Wesentlichen aus einer Prozess- und Gasregelung, einem Pulverförderer, einem Brennermanipulator, einem Werkstückmanipulator und einer Kabine mit Absaugung (Schallschutz)
